Interviews

Olson:
»Die Frage war: Was erzähle ich denn jetzt?«

Olson - Pressebilder 2014 - CMS Source(1) (1024x683)
Es gab da mal so ein Movement im Deutschrap, das war gar keins: Als Falk Schacht Ende 2011 bei »Mixery Raw Deluxe« Rockstah, Ahzumjot, Cro, kaynBock, die beiden Jungs von eou und Olson als »Die neue Reimgeneration« vorstellte, rieb sich manch einer verwundert die Augen.

T-No:
»Durch Moses Pelham habe ich Musik erst richtig verstanden.«

tno
TrackSetters? Das waren doch die Burschen, die damals halb Rapdeutschland mit Beats versorgt haben, oder? Schon richtig, ja. Aber bereits damals unterschieden sich die Beats von T-No, einem Teil des Kreativkollektivs, deutlich von denen der anderen, äh, Superproducer aus Deutschland. Da war mehr drin. Mehr Tiefe, mehr Groove.

Teesy:
»Deutscher R&B hat sich selbst ein Problem gemacht.«

IMG_4645
Kommenden Freitag erscheint, nach einigen Vorab-Mixtapes, mit »Glücksrezepte« das offizielle Debüt von Teesy. Das ist der Chimperator-Mann mit Fliege, Hosenträger und – aktuell – zu wenigen Sakkos, wie er uns im Gespräch mit Jan Wehn unter anderem wissen lässt.

Nazar:
»Ob du fastest oder nicht, ist mir scheißegal.«

Nazar_PR3_(C)2014_Michael_Breyer
In Österreich ist Nazar eine gestandene Größe: Kinofilm, Amadeus-Award, nun sogar ein posthumes Feature mit dem Wiener Pop-Heiligen Falco - größer kann man als Rapper in der Alpenrepublik kaum werden. Fragt man jedoch deutsche Rap-Fans nach Nazar, wird man in der Regel keine besonders griffige Antwort erhalten. Für ihn gibt es offenbar keine passende Schublade.